
.png)


Mit 24 Jahren habe ich Menschen mit Leidenschaft trainiert. Ich habe Follow-ups gemacht, nachgehakt, sichergestellt, dass etwas hängen bleibt. Und dann habe ich geschaut, was in den Unternehmen wirklich passiert.
Nichts.
Nicht weil die Menschen nicht wollten. Weil der Alltag es nicht zuliess. Weil dieVerhältnisse, in die sie zurückkehrten, alles ungeschehen machten, was wir gemeinsam erarbeitet hatten.
Das war der Moment, in dem ich aufgehört habe, Menschen zu trainieren und angefangen habe, Verhältnisse zu verändern. Jahrzehnte später bin ich an einem Auftrag gescheitert. Nicht weil die Absicht fehlte. Die Auftraggeber wollten wirklich etwas verändern. Aber zwischen dem Willen zur Veränderung und der Bereitschaft, die eigenen Überzeugungen zu erschüttern, liegt eine Lücke. Diese Lücke hat den Auftrag geschluckt. Ich habe daraus etwas mitgenommen, das ich seither nicht mehr loslasse: Wer Verantwortung tragen will, muss nicht nur Haltung zeigen. Er muss bereit sein, sich selbst in Frage zu stellen. Ohne diese Bereitschaft bleibt jede Veränderung Absicht.
Ich arbeite dort, wo es weh tut. An der Stelle, an die niemand reingehen will, weil sie Energie abverlangt. Genau dort liegt die Ursache. Als Journalistin habe ich gelernt, präzise zuzuhören und das Offensichtliche auszusprechen. Als Organisationsentwicklerin habe ich gelernt, Muster zu erkennen, die ein Unternehmen lahmlegen, lange bevor die Zahlen es zeigen.
Seit über 35 Jahren bringe ich beides zusammen. Wenn Sie zu mir kommen und sagen: "Wir haben ein Kulturproblem", sage ich Ihnen: "Lassen Sie uns schauen, was das wirkliche Problem ist". Ich behandle keine Symptome. Ich gehe an die Ursache. Verhältnisse schaffen Verhalten. Wer Verhältnisse verändert, verändert alles.
Was ich mitbringe:
Beobachtungsschärfe, Systemdenken und die Fähigkeit, in kurzer Zeit herauszufinden, was wirklich im Weg steht. Was ich nicht mit bringe: Methodenfeuerwerk, kosmetische Interventionen und diplomatisches Schweigen.
Wer mich bei sich hatte, hat nachher eine Kultur, die Lust auf Leistung schafft. Weil wir die zermürbende Verschwendung aufgelöst haben, die vorher alles blockiert hat.
Hier finden Sie mein Manifest: Was ich sehe, was ich glaube und wofür ich stehe.
Für alle, die es genauer wissen wollen: Hier finden Sie meine Stationen im Überblick.